Bahnhöfe, Haltestellen, Unterführungen: Es werde Licht!

Bahnhöfe, Haltestellen, Unterführungen: Es werde Licht!

Ist ein neues Jahr gefühlt nicht auch wie ein neues Leben? Wir glauben, hoffen, formulieren gute Vorsätze und schmieden Pläne….

Also beginne ich heute mal mit einem Thema, dass mir schon so lange am Herzen liegt: „Es werde Licht“, gerne auch Lichtkunst im öffentlichen Raum, insbesondere an Bahnhöfen, Haltestellen und Unterführungen und zeige euch, was es alles schon gibt.
In Berlin habe ich zwischen 2013/15 eine Zeit lang gearbeitet und gelebt. Mein Heimweg führte mich abends durch die Unterführung Bleibtreustraße/Savignyplatz. Gleichzeitig entwickelten engagierte Geschäftsleute, allen voran der Apotheker Thomas Bong ein Konzept für acht Brücken eine „Perlenkette aus Licht“. Letztlich reichte das Geld für alle acht Brücken bisher nicht aus.
Mit dem Konzept „Lichtpassagen“ in Köln setzten sich bereits seit 2012 RheinEnergie und Stadt Köln das Ziel, die Stadt sukzessive von dunklen Unterführungen und Tunneln zu befreien. Inzwischen leuchten nachts acht türkisfarbene Tunnel und Unterführungen in Köln, gegen die Angst.

Ich jedenfalls freute mich damals mit vielen Passanten darüber, dass es Licht wurde, sobald ich die ehemals unheimliche und dunkle Unterführung passierte. Gerade für Menschen, die viel  unterwegs sind, zu Fuß mit dem Rad oder mit Bahn-/Bus- helfen solche Installationen beim Abbau von Angst. Und die, die aus unterschiedlichen Gründen immer noch in der Stadt das Auto vorziehen, senken diese Leuchtpunkte Hemmschwellen, um klimafreundlichere Verkehrsmittel zu wählen.

Mobilitätswende hat viele Gesichter. Auch schöne…..

https://m.tagesspiegel.de/berlin/lichtkunst-in-der-berliner-city-west-charlottenburg-ist-ganz-schoen-helle/8861092.html#layer

https://blog.rheinenergie.com/index.php/detailseite-totallokal/mehr-illuminierte-unterfuehrungen-zur-dunklen-jahreszeit.html

Einige Namen der Künstler, die ich herausfinden konnte sind Anne Boissel und Hans Peter Kuhn.
Die Baukosten in der Bleibtreustraße (rund 200 000 Euro) wurden durch ein Förderprogramm und
die Stiftung Lebendige Stadt gedeckt. Für Strom und Wartung zahlen Firmen aus der City West.

Die „Lichtpassagen“ sind seit der Jahrtausendwende gibt es Köln Beleuchtungs- und Leuchtkonzepte für den Stadtbezirk Innenstadt. Sie bilden nun die Grundlage des neuen Lichtmasterplans. Der neben einer optimalen Beleuchtung, auch den Klima-, Umwelt und Insektenschutz im Fokus. Entwickelt wurde in enger Abstimmung zwischen Stadt Köln und der RheinEnergie AG vom Studio DL, Creative Light Design, realisiert. Die Projektkosten teilen sich die Stiftung „Lebendige Stadt“ und die Rheinergie. Es soll jedes Jahr eine weiterer Ort hinzukommen. (RheinergieBlog)

Foto: Regina Enders, Berlin

#lichthaltestellen #lichtkunst #lightart #kunstimöffentlichenraum #sicherheit #ÖPNV
#bahnhof #Bahnverkehr #pendlerverkehr

Social Media