Mobilität – eine App – viele Möglichkeiten

Mobilität – eine App – viele Möglichkeiten

Frühlingserwachen in „Deutschland. Zu dieser Überzeugung kam im März 2018. Es wurde viel über  neue Angebote und Apps alter und neuer Mobilitätsanbieter geschrieben. Was ist im Herbst aus den Ankündigungen, die gut für Gesellschaft, Stadträume und Klima sein sollen, geworden? Wie sind die Rahmenbedingungen gestaltet? Und vor allem, wer koordiniert die Umsetzung in den Kommunen ?

Bis 2030 werden rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung in Städten leben. Angebote sind gefragt, die nahtlos funktionieren, um Nutzungs-Hemmschwellen zu senken. Knapp 20 Millionen Pendler plus Schüler, Studenten, Auszubildende bedeuten:  Mobilität ist ein Grundbedürfnis. Im Prinzip ist alles da, um Mobilität generationsunabhängig zu vereinfachen. Was fehlt ist eine einzige App, für die man sich nur ein einziges Mal registrieren muss. Hier sind alle Akteure gefragt und zusammenzuarbeiten. Die einzelnen Anbieter stünden in einem ehrlichen Wettbewerb. Der Nutzen für Kunden groß. Dass das kein Traum bleiben muss, zeigen Städte wie Helsinki oder Kopenhagen.

Wir können das auch.
Was tun? Die Bundesregierung kann zum Beispiel entscheidende Impulse in den Markt bringen, in dem sie alle Akteure an einen Tisch holt. Davon würde Bevölkerung und Klimawandel profitieren. Es braucht vielleicht ähnliche City-Manager wie in Santa Monica, die in den Kommunen Kommunikation und Raumkoordination übernehmen. So lassen sich unnötige Konflikte minimieren. Ein leichter Weg ist das nicht. Mit Rückenwind aus Berlin gelingt ein erster Schritt schon.