Mobilität – für alle Generationen

Mobilität – für alle Generationen

Mobilität bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit. Das war schon immer so. Heute sind bereits 2-Jährige auf dem Laufrad und 90-Jährige mit Rad, Rollator oder Elektro-Scooter unterwegs. Alle wollen mobil sein bis ins hohe Alter. Erfreulich, dass die Auswahl an Möglichkeiten, wie sich Mobilität in jedem Lebensabschnitt individuell und komfortabel gestalten lässt, gefühlt täglich steigt. Statt alle Angebote für Rad, Auto, Bus und Bahn miteinander zu verknüpfen, stehen die Anbieter im Wettbewerb. Entlastung auf der Straße? Fehlanzeige.

Alles zu seiner Zeit?

Das gilt jetzt ganz besonders für die Fülle an Informationen, Plattformen und Dienstleistungen, die aktuell aus dem Boden sprießen und über digitale Kanäle verbreitet werden. Wer bitte soll sich da, insbesondere ältere Menschen,  noch auskennen, geschweige denn für sich das richtige Angebot finden? Überfluss führt zu Überdruss. Wo also sind die segmentscharfen Angebote? Was macht das Marketing? Klasse statt Masse gilt heute wie gestern. Und wo ist diese eine App, dieser eine Zugang, als Türöffner für jede Form von Mobilität und für jedes Alter. Vor allem dort wo Mobilität gerade benötigt wird, in der eigenen Stadt oder auf Reisen. So kann es passieren, dass man vor einem grünen, orangenen, gelben oder blauen Mietfahrrad steht. Dann gilt, keine Kunde bei Anbieter xy, keine Nutzung. Das führt zu Enttäuschung und Frust. So läuft der Gute Gedanke vom Nutzen statt Besitzen ins Leere.
Ist es nicht aller höchste Zeit für ein Gesamtkonzept für Mobilität, das alle Zielgruppen im Blick hat? Passiert es nicht oder zu beliebig, bleibt das Auto noch für lange Zeit und bis ins hohe Alter erste Wahl. Gewollt oder nicht!

 

Fotos: KVB AG, Köln